Kategorie: Karate

Crossfit – HIIT Workout immer Donnerstag

Liebe Mitglieder/Innnen, Liebe Sportbegeisterte,

unser Trainer Reiner Thiemel und sein Team bieten einmal wöchentlich online ein HIIT-Training an, an dem jeder der möchte teilnehmen darf.

Termin: immer Donnerstags von 19:30 – 20:15 Uhr

Um mitzumachen, braucht es daheim nur ca. 1 x 2 Meter Platz, ggf. eine Sportmatte oder ein Handtuch auf dem Boden, und schon kann es losgehen.
Klick für den Zugang einfach am Donnerstag auf das Bild oben und schon bist Du dabei.

Sollten weitere Zugangsdaten gefordert sein, wären es diese:

Meeting-ID: 966 4574 8704
Kenncode: 985924

Bitte achte darauf, zu Beginn Dein Mikro abzuschalten. Es wäre schön, wenn Du die Kamera anließest, aber die kannst Du natürlich auch abschalten.

Für Dich entstehen keine Kosten!

Bei Fragen schreib uns einfach eine E-Mail unter info@vfl-nuernberg.de

Bleib fit, bleib gesund!

Dein VfL-Team
Wir sind für Dich da.

Warum bin ich in einem Verein?

Das ist eine Frage, die sich vielleicht viele im letzten Jahr gestellt haben.

Lockdown 1, dann komplizierte Kontaktbeschränkungen, es ging rauswärts, dann wieder reinwärts, Lockdown 2.

Ist es dann nicht einfacher, wenn man Laufen geht, Rad fährt oder sich zuhause mit Trainingsgeräten oder Fitnessübungen beschäftigt?

Vielleicht ist das für einige einfacher, aber für mich nicht. Ich bin Breitensportler, 52 Jahre alt, mit einem BMI von 28, sitzende Tätigkeit und Hang zum Couching. Ich BRAUCHE einen Verein. Ich kann mich schlecht selbst zu regelmäßigen Sport motivieren. Egal welche Sportart. Ich habe es schon oft probiert. Ja und ich schäme mich fast manchmal dafür, weil die Werbung einem immer vormacht, wie toll und einfach das ist. Ich kenne genug Leute, die sich super selbst organisieren, was machen und dafür bewundere ich sie.

Aber ich brauche einen Verein. Ich will feste Trainingstermine, Trainer, die ich seit Jahren besuche, Partner, mit denen ich trainieren kann und nach dem Training noch ein Bier bei Chen trinken. Ich will Vereinsfeiern, gemeinsame Lehrgänge. Das brauche ich. Das hebt die Couchschwerkraft auf, auch wenn ich schon träge bin. Für mich ist das motivierend, das ist für mich Vereinsleben.

Zum Glück geht es anderen Leuten scheinbar auch so. Sonst wäre es einfach gewesen in diesen Zeiten alles sein zu lassen.

Aber trotz der ganzen Hindernisse hat sich alles gefunden, weil motivierte Trainer das mit Online Trainings und Videos am Laufen halten. Weil Ideen entstanden sind, wie wir zusammen feiern oder wenigstens über Video regelmäßig einen Stammtisch machen können. Weil die Abteilungsleitung das alles unterstützt.

Und vor allem weil es Mitglieder gibt, die unsere Angebote annehmen und mitmachen. Ich mein, was wäre ätzender, als ganz allein als Trainer im Zoom Training zu stehen und keiner wählt sich ein? Also vielen Dank dafür.

Und auch die Leute, die zurzeit nicht online mitmachen können, weil Platz, Technik oder, wegen der Gesamtlage, der Auftrieb fehlt, sind wichtig. Denn sie sind noch Mitglied und kommen wieder, wenn alles wieder normal läuft. Und darauf freue ich mich, denn nur mit Anfassen ist es wirklich echt. 🙂

In diesem Sinne, ich bin froh dabei zu sein und ohne Euch wäre alles viel blöder.

Andreas aus Eurem Kenshoteam

Kara-Te – die leere Hand

Das steht für mich symbolisch für den Anfang.

Wir wollen mit etwas beginnen und dazu braucht es erstmal eine Idee, ein Ziel und den notwendigen Willen. Da fängt es schon an schwierig zu werden. Da kommt ganz schnell und „unerwartet“ die Prokrastination („Verschieberitis“) um die Ecke und schreit ganz laut – verschieben, vertagen, vergessen.

Und genau an diesem Punkt wird der Kampf entschieden. Nämlich dann, wenn Dein inneres System sich gegen diese feindliche Übernahme stemmt. Der Feind bist Du, Dein Ich, Dein Selbst.

Dieser Moment ist entscheidend!

Wir gehen davon aus, dass wir mit/gegen einen Trainingspartner oder einen realen Angreifer kämpfen. Aber in Wirklichkeit kämpfen wir häufig mit oder gegen uns selbst. Die leere Hand wird befüllt wenn sie mit der richtigen inneren Einstellung erfüllt ist. Das mag sich philosophisch anhören, ist aber am Ende doch mehr Praxis und Alltag.

Was will uns der Schreiber sagen?

Ich versuche es mit einem Auszug aus unserem Dojokun: „Bemühe Dich jeden Tag um die richtige innere und äußere Haltung“.

Und Haltung ist in vielerlei Hinsicht das Rückgrat dass wir haben oder eben nicht. In Karate ist die Haltung (mental und physisch) essentiell. Somit ist klar, dass es sich bei Karate nicht nur um eine körperliche Ertüchtigung handelt, sondern um viel mehr – es geht um einen ganzheitlichen Ansatz.

Es heißt nicht umsonst: „in einem gesunden Körper steckt ein gesunder Geist“. Aber wie beginne ich damit ohne mich zu überfordern und ohne einen ständigen Kampf gegen die „Verschieberitis“ ausfechten zu müssen?

Ganz einfach: Drei Buchstaben – T U N

Platon meinte: „To be is to do“ – Satre: „To do is to be“. Wie auch immer, wir kennen und können schon einiges, aber wir müssen es TUN und zwar regelmäßig.

Das TUN wird positive Ansätze entwickeln und zwar: Durchhaltevermögen – Einsatz – Wille – Freude – mit Rückschlägen umgehen – Entwicklung – Wissen – Teilen und vieles mehr.

Wer das schon erlebt hat, das Überwinden des eigenen Schweinehundes, der weiß das gute Gefühl im Anschluss zu schätzen. Wenn wir einmal diesen Prozess angestupst haben, dann fließt dieses TUN in den Sport, in die Familie, zu den Freunden, in den Beruf. Jetzt wird es ganzheitlich!

Karate – die leere Hand – für mich symbolisch ein Anfang kann hierfür eine Brücke sein.

Also – „keep on fighting!“. Apropos TUN, alle Trainer haben sich sehr viel Gedanken gemacht und Angebote ausgearbeitet.

Schaut einfach mal auf die Kenshokan Seite – es lohnt sich!

Thomas aus Eurem Kenshoteam

Ein Jahr mit Locken

Wie oft habt Ihr heute eines dieser Worte schon gehört? Corona, Covid-19, Sars-Cov-2. Hört Ihr sie überhaupt noch bzw. wenn sie doch bis zu Euch durchdringen, kommt es Euch nicht langsam hoch? Durchhalten, ja. Noch einmal eine kurze Kraftanstrengung, ja. Bald haben wir alles hinter uns, ja ja ja!!! Peitschenbrot und Zucker… wer jetzt bis hierhin gelesen hat und dieses Heft nicht in weitem Bogen aus dem Fenster geworfen hat, für den oder die möchte ich mal ein Resümee ziehen, quasi einen Rückblick. Warum denn nun das schon wieder? Ist schon wieder Sylvester? Müssen wir unsere guten Vorsätze denn schon wieder anpassen? Nein, keine Angst. Gehen wir mal auf eine kurze Zeitreise…

…in den März 2020:

Wie jedes Jahr steht es an, das Skifahren mit dem Kumpel. In der Presse kommen erstmals diese seltsamen, oben erwähnten Worte an. Das Chinazeugs. Betrifft uns nicht. Apreski auslassen? Warum das denn, sind doch erst 40 Fälle in Deutschland?! Oder, Moment, da war doch noch diese Feier mit Verdachtsfällen in Baden-Württemberg? Egal, erstmal Party am Berg. Super genial wie immer, aber doch lieber ohne Apre Ski, hab mich durchgesetzt. Bier am Zimmer, dafür länger die Sauna im Haus genießen, auch mal ne Idee.

Hoffentlich ist der Scheiß bald vorbei. In zwei Wochen fahre ich dann mit meinem Sohn zum Skifahren … doch nicht. Eine Woche später sind die Lifte alle zu. Eine unserer früheren Apre Ski Ziele auf der schwarzen Liste, gern besuchte Skihütten im Fokus. Boah, jetzt geht es ab in Österreich, zum Glück bei uns nicht.

Äh, zu früh gefreut. Katastrophenfall, Merkel unerwartet im Fernsehen, in Rekordzeit ab ins Homeoffice. Kontaktverbot. Einzelhandel geschlossen. Sportvereine dicht. Schulen zu. Zum Glück haben die Getränkemärkte noch offen, und für die Frisur lassen wir uns noch was einfallen.

Kurzer Schock. Was sollen wir jetzt tun. Zaghaft kommt ein befreundeter Verein mit Onlinetraining daher, dreimal eine halbe Stunde Karate im Wohnklo. Was soll das denn bringen? Ok, hab es ausprobiert, hat mich gepackt. Mach ich halt mal mit. Gleichzeitig kommt die Idee auf, die eigenen Vereinskollegen mit Newslettern, Aktionen, Challenges, Workoutvideos am Ball zu halten. Schwitzen kann man auch im Lockdown. Die Gemeinschaft hält.

Der Frühling kommt, die Sportplätze werden für kleine Gruppen freigegeben. YES! Kurzfristig entsteht ein Notfalltrainingsplan. Wir sind wieder da. Auch mal bei Regen trainieren, geht schon. Und es geht weiter. Wir dürfen in die Halle. Erst mit wenigen Teilnehmern, dann immer ein paar mehr. Ausgefeiltes Hygiene- und Lüftungskonzept, Teilnehmer dokumentieren. Kontaktfrei eine Stunde Training. Echt eine Umstellung als Trainer. Plötzlich Training ohne Kontakt? Im Kampfsportsektor? Aber hey, was ist mit Grundschule, Form, Körperschulung. Plötzlich erinnert man sich an viele geniale Übungen und es flutscht. Die Woche in der Halle wird voller und voller, auch in die Kneipe dürfen wir. Die Welt fast wieder in Ordnung. Parallel dennoch immer Newsletter und Workouts, einmal Blut geleckt…

Die Inzidenzwerte steigen wieder, es wird Herbst. Training draußen nicht mehr möglich. Wieder Online bei Fredi. Zum Glück haben wir ja die VfL-Halle, Schulturnhallen waren das ganze Jahr geschlossen. Ja, die VfL-Halle, plötzlich ist sie auch wieder weg. Lockdown mit wenigen Kalorien, der dann aber Mitte Dezember doch wieder schwer verdaulich wird. Jetzt wieder den Sand in den Kopf stecken? Zurück aufs Sofa und das Netflixabo reaktivieren?

Über Nacht entsteht ein Onlinetrainingsplan … und er wird größer und größer. Befreundete Vereine arbeiten zusammen. Gemeinsam mit knapp 1000 anderen bei den Bundestrainern vom DKV trainieren. Mastertraining beim BKB, alles in meinem Keller. Workouttrainig, Kindertraining, Unterstufe, Oberstufe, Kumite. Kein Einknicken. Kopf hoch, Kampfschrei und ab durch die Wand. Niemand hält uns auf, nicht mal unsere Frisur. Kein Bonenkai dieses Jahr? Von wegen. Sogar mit anschließendem Gelage. Onlinekonferenz mit allen Leckereien die der Haushalt so hergibt. Ausgelassenes Quatschen nach einem heftigen gemeinsamen Onlinetraining. Echt stark. Wir richten eine virtuelle Kneipe ein. Wir planen, wir tüfteln, wir sind und bleiben da… alle an einem Strang, eine große Dojo-Gemeinschaft. Training mit alten Bekannten aus diversen Städten, sonst würde man diese monatelang gar nicht sehen.

Also, jetzt mal ein Fazit aus Sicht eines Anfang Februar 2021, quasi fast ein Jahr nach dem Gau. Alles schlimm? Zumindest was unser Dojo und unser Karate angeht kann man ganz klar sagen: nein! Es wird irgendwann wärmer, dann gehen wir wieder raus. Dann wieder in die Halle. Und wenn es wieder schlimmer werden sollte? Na und? Jetzt wissen wir wie es geht. Wie wir trotzdem wir bleiben können.

Hiermit möchte ich dann auch enden mit den Worten die es mich unter jeden Newsletter zwingt:
Keep strong – fight hard – never give up!

Reiner aus Eurem Kenshoteam

Ein dickes Dankeschön an alle Kenshokids

4 mal die Woche treffen wir uns über den Bildschirm. Natürlich ist es nicht dasselbe wie in der Halle, aber wir sehen uns und motivieren uns gegenseitig. Als Trainerin brauche ich euer Lachen und euer Engagement beim Training mehr als ihr euch vielleicht vorstellen könnt. Ich bin sehr glücklich, wenn ich sehe wie motiviert ihr immer dabei seid, was Neues lernen möchtet oder das Gelernte nochmal und nochmal wiederholen und vertiefen wollt, wie fleißig ihr euch anstrengt und wie viel Spaß ihr dabei habt. Ich freu mich jedes einzige Mal, dass ihr trotz Lockdown, euch selbst motivieren könnt zusammen mit uns allen zu trainieren und wieder aufs Neue sich vor dem Computer hinzustellen und die lieben Nachbarn mit unserem Trampel ein bisschen ärgern. 🙂

Ich schicke Euch ein schönes Foto als Erinnerung an 2018! Haltet weiterhin die Ohren steif, zusammen überbrücken wir die Zeit bis wir live wieder weitertrainieren. Wir sehen uns und bleibt bis dahin genauso dabei.

Anita aus Eurem Kenshoteam

Unsere Wettkämpfer 2018 in Abenberg

Start unserer virtuellen Kneipe

Nach dem Training noch zusammen sitzen, quatschen, was trinken und ’ne Kleinigkeit bei Frau Chen bestellen. Darauf müssen wir noch warten, aber was wir ab jetzt jeden Donnerstag bieten wollen ist unsere virtuelle Kneipe.

Das Zoom Meeting steht jeden Donnerstag ab 20:15 Uhr bis 22:30 Uhr zur Verfügung. Wer mag kann sich einwählen und gucken, ob jemand vom Verein da ist zum Quatschen usw..

Also diesmal kein anstrengendes Training, sondern einfach ein bisschen zwanglos zusammen abhängen. 🙂

Der Link zum Zoom Meeting ist in unserer Trainingsübersicht zu finden. – http://www.kenshokan.de/anmeldung/anmeldung.htm

Training? Aber sicher! Online.

Wir freuen uns, dass wir unser live Online Training seit Beginn des zweiten Lockdowns stetig ausbauen und immer mehr Trainer dafür begeistern konnten. So mancher hatte evtl. Berührungsängste wegen der Technik oder Bedenken seinen Keller, Dachboden, Wohnzimmer zu zeigen, jedoch siegte der Drang andere zum Schwitzen zu bringen.

Auf unserer Homepage haben wir unter Anmeldung für das Online Training mittlerweile 14 Trainingseinheiten von eigenen und befreundeten Trainern verlinkt.

Jeder Tag der Woche ist abgedeckt. Wir bieten Trainings für Erwachsene und Kinder, für Fortgeschrittene und Anfänger, für Kihon, Kata, Kumite und seit neuestem auch ein reines Fitness-Training.

Die Trainings laufen über die kostenlose App Zoom, sind auf wenig Platz ausgelegt und mit der Dauer von meistens 30 Minuten müssen auch die Nachbarn nicht zu lange leiden. In der Zeit kann man jedenfalls ganz schön ins Schwitzen kommen. Und lieber mal öfter 30 Minuten, als nichts.

Sogar unser traditionelles Jahresabschlußtraining mit anschließendem Gelage (sog. Bonenkai) haben wir online abgehalten.

4 Trainingseinheiten mit verschiedenen Trainern und danach treffen, quatschen und essen im Zoom Meeting. Das hat Spaß gemacht und das Beste, keiner musste mehr fahren. 😊

PS: Für alle die sich lieber ihre Zeit selbst einteilen haben wir auf unserem YouTube Kanal unzählige Videos mit Fitness Übungen von je 5 bis 60 Minuten (HIIT) und Ideen für Karate im Homeoffice.