Kara-Te – die leere Hand

Das steht für mich symbolisch für den Anfang.

Wir wollen mit etwas beginnen und dazu braucht es erstmal eine Idee, ein Ziel und den notwendigen Willen. Da fängt es schon an schwierig zu werden. Da kommt ganz schnell und „unerwartet“ die Prokrastination („Verschieberitis“) um die Ecke und schreit ganz laut – verschieben, vertagen, vergessen.

Und genau an diesem Punkt wird der Kampf entschieden. Nämlich dann, wenn Dein inneres System sich gegen diese feindliche Übernahme stemmt. Der Feind bist Du, Dein Ich, Dein Selbst.

Dieser Moment ist entscheidend!

Wir gehen davon aus, dass wir mit/gegen einen Trainingspartner oder einen realen Angreifer kämpfen. Aber in Wirklichkeit kämpfen wir häufig mit oder gegen uns selbst. Die leere Hand wird befüllt wenn sie mit der richtigen inneren Einstellung erfüllt ist. Das mag sich philosophisch anhören, ist aber am Ende doch mehr Praxis und Alltag.

Was will uns der Schreiber sagen?

Ich versuche es mit einem Auszug aus unserem Dojokun: „Bemühe Dich jeden Tag um die richtige innere und äußere Haltung“.

Und Haltung ist in vielerlei Hinsicht das Rückgrat dass wir haben oder eben nicht. In Karate ist die Haltung (mental und physisch) essentiell. Somit ist klar, dass es sich bei Karate nicht nur um eine körperliche Ertüchtigung handelt, sondern um viel mehr – es geht um einen ganzheitlichen Ansatz.

Es heißt nicht umsonst: „in einem gesunden Körper steckt ein gesunder Geist“. Aber wie beginne ich damit ohne mich zu überfordern und ohne einen ständigen Kampf gegen die „Verschieberitis“ ausfechten zu müssen?

Ganz einfach: Drei Buchstaben – T U N

Platon meinte: „To be is to do“ – Satre: „To do is to be“. Wie auch immer, wir kennen und können schon einiges, aber wir müssen es TUN und zwar regelmäßig.

Das TUN wird positive Ansätze entwickeln und zwar: Durchhaltevermögen – Einsatz – Wille – Freude – mit Rückschlägen umgehen – Entwicklung – Wissen – Teilen und vieles mehr.

Wer das schon erlebt hat, das Überwinden des eigenen Schweinehundes, der weiß das gute Gefühl im Anschluss zu schätzen. Wenn wir einmal diesen Prozess angestupst haben, dann fließt dieses TUN in den Sport, in die Familie, zu den Freunden, in den Beruf. Jetzt wird es ganzheitlich!

Karate – die leere Hand – für mich symbolisch ein Anfang kann hierfür eine Brücke sein.

Also – „keep on fighting!“. Apropos TUN, alle Trainer haben sich sehr viel Gedanken gemacht und Angebote ausgearbeitet.

Schaut einfach mal auf die Kenshokan Seite – es lohnt sich!

Thomas aus Eurem Kenshoteam

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