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16.07.2022 – Budo Lehrgang „60 Jahre Karate in Nürnberg“

Unser alljährlicher Budo Lehrgang stand dieses Jahr unter dem Motto „60 Jahre Karate in Nürnberg“.

Hierfür konnten wir zwei Karate-Urgesteine aus der Region als Trainer gewinnen. Vielen Dank an Alfred Heubeck, 7. Dan Karate und Armin Dörfler, 10. Dan Dai Shihan Menkyo Kaiden.

Wobei auch unsere Trainer Erich und Reiner zusammen 90 Jahre Karate Erfahrung auf die Fläche bringen.

Mit dem Wetter hatten wir auch Glück, es war nicht zu heiß und nicht zu kalt. Die fast 50 Teilnehmer waren begeistert bei der Sache und nach dem Training hat sich ein kleinerer Kreis noch bei unserer Frau Chen getroffen, um ein paar Getränke auf das Wohl der Karate Community in Nürnberg zu trinken.

Auch die diesjährigen Dan-Prüflinge hatten Grund zur Freude, weil sie nach monatelanger Vorbereitungszeit bei Erich und Reiner erfolgreich ihre Prüfung ablegen konnten.


Gelungener Wiedereinstieg für Conni und Joachim

Nach über 2 jähriger Corona Pause haben Conni und Joachim einen Lehrgang zum Thema Bunkai und Oyo als Wiedereinstieg angeboten.

In ihrer gewohnt lockeren und kompetenten Art, haben die beiden in den 3 Einheiten Anwendungen zu den Kata Gangaku, Sochin, Jion und Jitte geboten.

Den Anfang machte Joachim mit der Kata Gangaku. Er wies vor allem auf Besonderheiten und Unterschiede zu anderen Shotokan Kata hin, „wie baue ich mir selber einen Hebel“, „warum drehe ich mich an dieser Stelle anders herum“, waren Thema dieser Kata.

In der zweiten Einheit widmete sich Conni der Kata Sochin und zeigte für die typische Sequenz aus Gedan-Barai/Ake-Uke, Tate-Shuto und Ren-Zuki die unterschiedlichsten Anwendungen, von greifen über halten oder schlagen.

Die dritte Einheit teilten sich beide, hier ging es um die Gemeinsamkeiten der beide Kata Jion und Jitte und welche Methoden sich in den Anwendungen wieder finden lassen.

Man hat wieder viele alte Bekannte getroffen und auch ein paar neue Gesichter waren dabei. Alle waren mit Spaß bei der Sache.


Wie war der Mittelfrankentag 2021?

Fürth, den 09.10.2021 – Der Mittelfrankentag ist auf dem besten Weg, eine feste Größe im bayerischen Lehrgangskalender zu werden. Die 2019 erstmals in Hersbruck durchgeführte Veranstaltung des BKB – Bezirk Mittelfranken musste im letzten Jahr corona-bedingt leider abgesagt werden. In Fürth fand der Lehrgang jetzt eine sehr erfolgreiche Wiederaufnahme.

Ausrichtung in besonderen Zeiten

Für den Zutritt zur Veranstaltung galt die 3G-Regel und außerhalb der Trainingsflächen eine Maskenpflicht. Alle Teilnehmer und Zuschauer wurden am Eingang überprüft und erhielten dann als Kontrollnachweis ein Armbändchen, wie man es in Vor-Corona-Zeiten vor allem von Musikfestivals kannte. Etwas Lokalkolorit musste sein – daher waren die Armbändchen in den Farben des Fürther Stadtwappens gehalten.

Der Lehrgang: top besucht – top besetzt

Der Lehrgang war überaus gut besucht: Die rund 90 Teilnehmer aus allen Altersgruppen hatten die Qual der Wahl: Insgesamt 15 breiten- und leistungssportorientierte Trainingseinheiten standen zur Auswahl. Genutzt wurden für die jeweils einstündigen Einheiten drei Hallendrittel sowie das Fürther Dojo, so dass immer vier Einheiten parallel trainiert werden konnten. Drei der vier Flächen waren zudem mit Matten ausgelegt.

Von Kata und Kumite (in Theorie und Praxis) über die Kobudo Bo-Kata „Tenryu no Kun“, Combat-Arnis, Bunkai der Kata Heian Godan und Tekki Shodan bis Bodenkampf und Selbstverteidigung war für jeden etwas dabei. Als Trainer standen neben Alwin Böhm, Johannes Meyer, Joachim Merkl, Christian Conrad und Andreas Weiß auch der Leistungssportreferent Daniel Herzog sowie die Bezirkskadertrainer Anita Marosán und Reiner Thiemel in der Halle. Nach Abschluss der letzten Trainingseinheit fanden noch Kyu-Prüfungen in Karate, Kobudo sowie Kyusho-Jitsu statt – in dieser Bandbreite ein eher seltenes Prüfungsereignis.

Breites Teilnehmerfeld

Für ein solch abwechslungsreiches und tagesfüllendes Ereignis nahmen einige Teilnehmer gerne längere Fahrtzeiten in Kauf: Außer den „üblichen mittelfränkischen Verdächtigen“ waren auch Gäste aus anderen fränkischen und bayerischen Regionen und sogar aus Frankfurt a.M. angereist. Aufgrund dieser „Internationalität“ blieben selbst die 15-minütigen Pausen zwischen den Einheiten nicht ungenutzt: Hier wurden alte Kontakte mit Sportfreunden aus anderen Dojo gepflegt bzw. neue Kontakte begründet.

Bilder: A. Stöhr, A. Metzger und J. Merkl

Bericht: K. Böhme

Der Bericht und die Bilder wurden uns freundlicherweise vom Bezirk Mittelfranken zur Verfügung gestellt.